Michaela Popella
Im Oktober 1998 begann ich das Studium der Diplom-Heilpädagogik in Köln. Von Beginn an waren die Schwerpunkte Sprachtherapie, Sprachheilpädagogik und Psychologie.
Während des Studiums arbeitete ich bis Ende 1999 in einer Kinder- und Jugendeinrichtung, in der ich für den Bereich der Planung und Durchführung der Arbeit mit den Kindern verantwortlich war. Ich organisierte u.a. die Nachmittagsgestaltung, freie Angebote und die Ferienprogramme eigenständig.
2004 begann ich bei der Lebenshilfe/ Familienunterstützender Dienst. Dort betreute ich Kinder mit geistiger Behinderung in ihrem häuslichen Umfeld, um Eltern Zeit für Erledigungen einzuräumen. Des Weiteren übernahm ich zwei Jahre lang die Leitung einer Gruppe und erarbeitete Angebote für Kinder und Jugendliche, um ihnen jeden Samstag die Möglichkeit zu geben, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein.
2004 hospitierte ich in einer Praxis für Sprachbehinderte in Köln. Dort führte ich unter Supervision erstmals eigene Therapiestunden durch. In diesem Praktikum entdeckte ich auch meine Vorliebe für das Spezialgebiet Mutismus. Ich hospitierte sowohl bei Diagnostika, Therapien als auch in Beratungsstunden.
2005 absolvierte ich ein weiteres Praktikum im Logopädischen und Interdisziplinären Rehabilitationszentrum Lindlar, in dem vorrangig Sprach- und Sprechstörungen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma behandelt werden.
Ebenfalls 2005 schrieb ich meine Diplomarbeit mit dem Thema „Vergleichsstudie zum Erwerb der Kasusmarkierung von Erstklässlern in Grund- und Sprachheilschulen“. Dafür untersuchte ich 150 Kinder in acht Schulen in NRW, Sachsen und Brandenburg.
Direkt nach Abschluss meines Studiums im Januar 2006 begann ich als Diplom-Sprachheilpädagogin in der Praxis für Sprachtherapie Dr. Hartmann in Köln. Dort werden sowohl Kinder als auch Erwachsene betreut. Ich kam mit allen Störungsbildern der Sprachtherapie in Kontakt und konnte in Diagnostik, Therapie und Beratung vielseitige Erfahrungen sammeln. Durch das Spezialgebiet der Praxis betreute ich im Arbeitsalltag auch viele mutistische Patienten. Zudem betreute ich an drei Tagen wöchentlich eine Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung.
Im letzten Jahr besuchte ich eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Basale Stimulation“.
